Eisenmangel11 Min. Lesezeit

Eisenmangel Ursachen bei Frauen: Was Sie ärztlich fragen sollten

Warum Eisen knapp wird: Verluste, Bedarf, Ernährung und Aufnahme. Mit einer Tabelle zu Hinweisen und Untersuchungen, um die Ursache gemeinsam mit der Ärztin zu finden.

Leena Bloom
Autorin: Leena Bloom·Geprüft von: FerraBloom Redaktion
Veröffentlicht:
Eisenmangel Ursachen: Notizbuch und Lebensmittel auf dem Küchentisch
Inhalt
  1. Eisenmangel: Welche Ursachen gibt es?
  2. Warum ist Eisenmangel bei Frauen so häufig?
  3. Welche Blutverluste können zu Eisenmangel führen?
  4. Wann steigt der Eisenbedarf?
  5. Kann die Ernährung Eisenmangel verursachen?
  6. Welche Erkrankungen verringern die Eisenaufnahme?
  7. Welche Ursachen hat Eisenmangel nach den Wechseljahren?
  8. Wie findet man die Ursache für Eisenmangel?
  9. Die Ursache ist gefunden: Wie geht es weiter?
  10. Wann sollten Sie zur Ärztin oder zum Arzt?
  11. Häufige Fragen
  12. Quellen
Kurz gesagt
  • Eisenmangel, Ursachen Nummer eins: Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind es die Menstruationsverluste, vor allem bei starker Periode. Jeder Milliliter Blut enthält etwa 0,5 mg Eisen.
  • Die übrigen Ursachen lassen sich in vier Gruppen ordnen: Blutverluste, erhöhter Bedarf (Schwangerschaft, Stillzeit, Ausdauersport), zu wenig Eisen in der Ernährung und eine gestörte Aufnahme (Zöliakie, Helicobacter pylori, Magenschutzmittel, Adipositaschirurgie).
  • Oft kommen mehrere Ursachen zusammen: eine starke Periode, dazu wenig Eisen auf dem Teller und eine Phase mit Stress oder wiederholten Diäten.
  • Eisen einzunehmen, ohne nach der Ursache zu suchen, ist wie eine Badewanne mit offenem Abfluss zu füllen. Nach den Wechseljahren oder wenn die Ursache unklar bleibt, schlägt die Ärztin meist Untersuchungen des Magen-Darm-Trakts vor.

Im Befund steht „Ferritin niedrig“ oder „Serumeisen erniedrigt“, Ihre Ärztin verschreibt Eisen, und Sie fragen sich: Warum gerade ich? Sie essen eigentlich ordentlich, verlieren scheinbar kein Blut, und trotzdem sind die Speicher leer.

Genau diese Frage ist die richtige. Bei Eisenmangel sind die Ursachen genauso wichtig wie der Wert selbst, und wer nach „Eisenmangel Ursachen“ sucht, will meist genau das wissen. Wer sie kennt, weiß, ob der Mangel zurückkommt, sobald das Präparat abgesetzt ist, und übersieht kein Problem, das eigenständig abgeklärt werden muss. In diesem Artikel finden Sie die Ursachen nach Gruppen geordnet, woran Sie erkennen, welche Sie betreffen könnten, und vor allem, was Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt jeweils fragen sollten. Wenn Sie zuerst verstehen möchten, was Ihr Wert bedeutet, beginnen Sie mit dem Ratgeber zu niedrigem Ferritin.

die vier Gruppen von Ursachen für Eisenmangel bei Frauen
Verluste, Bedarf, Ernährung und Aufnahme: Oft kommen mehrere Ursachen zusammen.

Eisenmangel: Welche Ursachen gibt es?

Eisen wird knapp, wenn mehr verloren geht oder gebraucht wird, als hereinkommt. Es gibt vier Gruppen von Ursachen: Blutverluste (starke Periode, Verluste über den Darm, häufiges Blutspenden), erhöhter Bedarf (Schwangerschaft, Stillzeit, Sport), zu wenig Eisen in der Ernährung und ein Darm, der Eisen schlecht aufnimmt.[1][2]

Der Körper kann Eisen nicht selbst herstellen. Er verwertet sehr viel davon aus alten roten Blutkörperchen wieder und nimmt täglich nur einen kleinen Anteil aus der Nahrung auf. Schon ein gleichmäßiger, auch kleiner Verlust kann die Speicher deshalb über Monate langsam leeren. Zuerst sinkt das Ferritin, erst ganz am Ende das Hämoglobin. Darum kann ein Eisenmangel bestehen, obwohl das Blutbild noch „normal“ aussieht.[1]

Warum ist Eisenmangel bei Frauen so häufig?

Weil die Periode jeden Monat Eisen kostet und die Ernährung das nicht immer ausgleicht. Mit etwa 0,5 mg Eisen pro Milliliter Blut kann eine starke Periode in wenigen Tagen mehr Eisen kosten, als die Ernährung im selben Monat wieder auffüllt.[1][5]

Heikel ist, dass viele Frauen ihre Periode für normal halten, weil sie schon immer so war. Ein paar praktische Anzeichen helfen bei der Einordnung: Binde oder Tampon alle ein bis zwei Stunden wechseln, Blutgerinnsel so groß wie eine Münze, eine Periode, die länger als sieben Tage dauert, nachts aufstehen müssen, um zu wechseln.[5] Wenn Sie sich darin wiederfinden, lesen Sie den ausführlichen Ratgeber zu starker Periode und Eisenmangel. Dort erfahren Sie, wie Sie die Blutungsstärke einschätzen und was die Frauenärztin tun kann.

Tipp: Notieren Sie zwei oder drei Zyklen lang in einer App oder auf einem Zettel, wie oft Sie pro Tag wechseln, wie viele Tage die Blutung dauert und ob Gerinnsel dabei sind. Ihrer Frauenärztin sagen diese Angaben viel mehr als „meine Periode ist etwas stark“.

Welche Blutverluste können zu Eisenmangel führen?

Neben der Periode sind Verluste über den Magen-Darm-Trakt, die oft unsichtbar bleiben, und häufige Blutspenden am wichtigsten. Seltener spielen wiederholtes Nasenbluten, lange blutende Hämorrhoiden oder Medikamente eine Rolle, die den Magen reizen, etwa regelmäßig eingenommene Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Diclofenac.[2][4]

Verluste über den Darm

Eine kleine Blutung aus Magen oder Darm ist im Stuhl nicht zu sehen, entzieht dem Körper aber jeden Tag Eisen. Die Gründe reichen von einer Magenschleimhautentzündung oder einem Geschwür bis zu Polypen und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Die Leitlinie der britischen Gastroenterologen hält fest, dass bei Männern und Frauen nach den Wechseljahren mit Eisenmangelanämie etwa jeder dritte Fall eine zugrunde liegende Erkrankung hat, am häufigsten im Verdauungstrakt.[4] Deshalb schlägt die Ärztin nach den Wechseljahren oder wenn die Periode den Mangel nicht erklärt meist eine Abklärung des Darms vor.

Blutspenden

Blut zu spenden ist eine großartige Sache, aber jede Spende kostet Eisen. Wenn Sie mehrmals im Jahr spenden, fragen Sie beim Blutspendedienst nach, ob neben dem Hämoglobin auch das Ferritin bestimmt werden kann und ob die Abstände bei niedrigen Speichern angepasst werden sollten.

Wann steigt der Eisenbedarf?

Der Bedarf steigt in der Schwangerschaft, in den Monaten nach der Geburt, in der Stillzeit, in der Pubertät und bei Ausdauersport. In diesen Phasen braucht der Körper mehr Eisen für Blut und Gewebe, und Speicher, die vorher gereicht haben, können sich leeren.[1][2]

  • Schwangerschaft: Blutvolumen, Kind und Plazenta wachsen. Wer schon mit niedrigen Speichern schwanger wird, rutscht leichter in einen Mangel.
  • Nach der Geburt: Zum Blutverlust bei der Entbindung kommen Monate mit hohem Bedarf. Viele Frauen lassen das Ferritin nach der Geburt nie mehr kontrollieren.
  • Ausdauersport: Laufen, Radfahren, Triathlon. Hier zählen kleine Verluste über Darm und Schweiß und nach intensiver Belastung ein vorübergehender Anstieg von Hepcidin, dem Hormon, das die Eisenaufnahme bremst.

Kann die Ernährung Eisenmangel verursachen?

Ja, aber selten als einzige Ursache. Häufiger kommt sie zu den Periodenverlusten hinzu: Wer wenig Fleisch und Fisch isst, immer wieder kalorienarme Diäten macht oder Mahlzeiten auslässt, nimmt weniger Eisen auf, und pflanzliches Eisen wird schlechter verwertet als Eisen aus Fleisch.[3]

Eisen aus Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten (Häm-Eisen) wird zu einem größeren Anteil aufgenommen. Bei Eisen aus Hülsenfrüchten, Getreide und Gemüse (Nicht-Häm-Eisen) hängt viel davon ab, was sonst auf dem Teller liegt: Vitamin C fördert die Aufnahme, Tee, Kaffee und Kalzium in derselben Mahlzeit bremsen sie.[3] Vegetarisch zu essen bedeutet nicht automatisch Eisenmangel, verlangt aber etwas mehr Aufmerksamkeit. Details dazu finden Sie im Ratgeber Eisen für Vegetarier.

Ein sehr typischer Tag: morgens Milchkaffee und ein Croissant, mittags schnell ein Salat mit Joghurt, abends nur eine Kleinigkeit, weil „ich gerade Diät mache“. Keine dieser Mahlzeiten ist an sich falsch, aber am Ende des Tages kam wenig Eisen herein, und das Wenige wird schlecht aufgenommen.

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Welche Erkrankungen verringern die Eisenaufnahme?

Am häufigsten sind Zöliakie, eine Infektion mit Helicobacter pylori, eine atrophische Gastritis, die lange Einnahme von Magenschutzmitteln (Protonenpumpenhemmer wie Pantoprazol oder Omeprazol), chronisch-entzündliche Darmerkrankungen und Adipositaschirurgie. Dann reicht oft selbst eine eisenreiche Ernährung nicht aus.[1][4]

Eisen wird vor allem im ersten Abschnitt des Dünndarms aufgenommen und braucht saures Milieu im Magen. Alles, was diesen Bereich schädigt oder die Magensäure verringert, erschwert die Aufnahme. Die Zöliakie verdient besondere Erwähnung: Sie kann einen Eisenmangel auslösen, auch ohne deutliche Darmbeschwerden, und ist einer der Gründe, warum ein Mangel, der sich „nicht erklären lässt“, genauer untersucht werden sollte. Auch chronische Entzündungen zählen, denn sie erhöhen das Hepcidin und blockieren den Übergang des Eisens vom Darm ins Blut.[2]

Ein typisches Zeichen für ein Aufnahmeproblem: Sie nehmen Ihr Eisen regelmäßig wie vereinbart, und trotzdem hat sich das Ferritin nach einigen Monaten kaum bewegt. Lesen Sie dann auch, warum der Wert manchmal nicht steigt, im Ratgeber Ferritin erhöhen.

Ursachen für Eisenmangel bei Frauen: Hinweise und was Sie fragen können
Mögliche UrsacheHinweiseWas Sie fragen können
Starke PeriodeWechsel alle 1–2 Stunden, Gerinnsel, Blutung über 7 TageFrauenärztliche Untersuchung, Ultraschall, wenn sinnvoll
Schwangerschaft, Geburt, StillzeitKurz aufeinanderfolgende Schwangerschaften, starke Blutung bei der GeburtBlutbild und Ferritin nach der Geburt kontrollieren
Eisenarme ErnährungWenig Fleisch und Fisch, wiederholte Diäten, ausgelassene MahlzeitenErnährungsberatung
ZöliakieMangel, der immer wiederkommt, Blähungen, Zöliakie in der Familie (auch ohne Beschwerden)Bluttest auf Zöliakie
Helicobacter pylori, GastritisSodbrennen, Völlegefühl, manchmal gar keine BeschwerdenHelicobacter-Test, gastroenterologische Abklärung
Magenschutzmittel über lange ZeitTägliche Einnahme seit Monaten oder JahrenOb das Medikament überprüft werden sollte (nie selbst absetzen)
Verluste über den DarmSchwarzer Stuhl, Blut, veränderter Stuhlgang, Alter nach den WechseljahrenTest auf verborgenes Blut im Stuhl, Magen- oder Darmspiegelung
Häufiges BlutspendenMehrere Spenden pro JahrFerritin vor der Spende, längere Abstände

Welche Ursachen hat Eisenmangel nach den Wechseljahren?

Nach den Wechseljahren fällt die Periode weg und damit die häufigste Erklärung. Ein Eisenmangel in dieser Lebensphase sollte immer abgeklärt werden. Meist schlägt die Ärztin Untersuchungen vor, um Blutverluste aus dem Verdauungstrakt auszuschließen, auch wenn Sie sich gut fühlen und kein Blut bemerken.[4]

Das heißt nicht, dass zwangsläufig etwas Ernstes dahintersteckt: Oft findet sich eine Gastritis, eine Hämorrhoide oder ein Aufnahmeproblem. Es ist aber der Grund, warum es in diesem Alter nicht reicht, einfach Eisen zu nehmen und in ein paar Monaten nachzumessen.

Wie findet man die Ursache für Eisenmangel?

Am Anfang stehen die Laborwerte (Ferritin, Blutbild, CRP, manchmal die Transferrinsättigung) und ein gutes Gespräch über Periode, Ernährung, Medikamente, Sport, Schwangerschaften und Verdauungsbeschwerden. Je nach Antworten folgen weitere Schritte: frauenärztliche Untersuchung, Zöliakie-Test, Helicobacter-Test oder eine Abklärung des Darms.[1][4]

Vor dem Termin hilft es, diese Fragen für sich zu beantworten:

  • Wie viele Tage dauert Ihre Periode, und wie oft wechseln Sie an den stärksten Tagen?
  • Hatten Sie in den letzten zwei Jahren eine Schwangerschaft, haben Sie gestillt oder bei der Geburt viel Blut verloren?
  • Wie oft pro Woche essen Sie Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchte? Haben Sie kalorienarme Diäten gemacht?
  • Nehmen Sie Magenschutzmittel, Schmerzmittel oder blutverdünnende Medikamente?
  • Haben Sie Sodbrennen, Blähungen, Durchfall, dunklen Stuhl? Gibt es Zöliakie in der Familie?
  • Spenden Sie Blut? Treiben Sie Ausdauersport?

Die Ursache ist gefunden: Wie geht es weiter?

Es wird an zwei Stellen gleichzeitig gearbeitet: die Ursache beheben, wo das möglich ist, und die Speicher wieder aufbauen, mit der Ernährung und, wenn die Ärztin es empfiehlt, mit einer Eisenergänzung, die über einige Monate regelmäßig genommen wird. Bleibt die Ursache bestehen, etwa eine starke Periode, sind regelmäßige Kontrollen sinnvoll.[1]

Eisen zum Einnehmen hilft nur, wenn Sie es auch wirklich nehmen, und klassische Eisensalze verursachen häufig Übelkeit, Bauchschmerzen und Verstopfung: Viele Frauen hören nach wenigen Wochen auf.[6] Deshalb lohnt es sich, gemeinsam mit der Ärztin eine Form zu wählen, die Sie jeden Tag gut vertragen.

Zyklustagebuch und Tasse Kräutertee auf dem Küchentisch
Periode, Ernährung und Medikamente ein paar Wochen lang zu notieren hilft der Ärztin, die Ursache für den Eisenmangel zu finden.

Wann sollten Sie zur Ärztin oder zum Arzt?

  • wenn Ihr Ferritin niedrig ist und Sie nicht wissen, warum, bevor Sie auf eigene Faust Eisen nehmen,
  • wenn Sie in den Wechseljahren oder danach einen Eisenmangel haben, auch ohne Beschwerden,
  • wenn Sie schwarzen oder blutigen Stuhl bemerken, sich der Stuhlgang verändert oder Sie ohne Grund abnehmen,
  • wenn die Periode sehr stark ist oder länger als sieben Tage dauert,
  • wenn der Mangel nach jeder Eisenergänzung zurückkommt,
  • wenn Sie schwanger sind oder stillen, Medikamente nehmen oder eine chronische Erkrankung haben.

Damit Sie mit den richtigen Fragen in die Sprechstunde gehen, laden Sie unseren kostenlosen 20-seitigen Ferritin-Ratgeber herunter.

Lesen Sie auchEisenmangelanämie: Symptome, Werte, Ursachen und Dauer

Häufige Fragen

Was ist die häufigste Ursache für Eisenmangel bei Frauen?

Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind es die Verluste über die Periode, vor allem bei starker Blutung. Häufig kommen weitere Faktoren hinzu: wenig Fleisch und Fisch, wiederholte Diäten, eine kürzliche Schwangerschaft oder Ausdauersport. Nach den Wechseljahren ändert sich die wahrscheinlichste Ursache, und der Mangel sollte ärztlich abgeklärt werden.

Kann Stress einen Eisenmangel verursachen?

Stress allein lässt kein Eisen verloren gehen. In schwierigen Phasen isst man aber oft schlechter, lässt Mahlzeiten aus oder macht radikale Diäten, und dadurch kommt weniger Eisen herein. Wenn Sie sich seit Monaten müde und unter Druck fühlen, zeigt eine Kontrolle von Ferritin und Blutbild, ob auch ein Mangel mitspielt.

Kann Eisenmangel vom Darm kommen?

Ja. Zöliakie, Helicobacter pylori, Gastritis, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen und Adipositaschirurgie können die Aufnahme verringern. Auch kleine Blutverluste im Darm, die man mit bloßem Auge nicht sieht, senken das Eisen mit der Zeit. Lässt sich der Mangel nicht durch Periode oder Ernährung erklären, wird die Ärztin diese Möglichkeiten prüfen.

Warum habe ich Eisenmangel, obwohl ich Fleisch esse?

Weil die Ernährung nur eine Seite der Bilanz ist. Wenn die Verluste größer sind als das, was Sie aufnehmen, zum Beispiel bei einer starken Periode, sinken die Speicher auch bei guter Ernährung. Auch ein Aufnahmeproblem kann dahinterstecken. Deshalb lohnt es sich, die Ursache gemeinsam mit der Ärztin zu suchen.

Kann der Eisenmangel nach der Einnahme zurückkommen?

Ja, wenn die Ursache bestehen bleibt. Eine unbehandelte starke Periode oder ein Aufnahmeproblem können die Speicher innerhalb von Monaten wieder leeren. Eine Ferritin-Kontrolle ein- bis zweimal im Jahr, mit der Ärztin abgesprochen, hilft, das früh zu bemerken.

Quellen

  1. Iolascon A. et al. Recommendations for diagnosis, treatment and prevention of iron deficiency and iron deficiency anaemia. HemaSphere (EHA). 2024;8(7):e108. doi.org
  2. Pasricha SR, Tye-Din J, Muckenthaler MU, Swinkels DW. Iron deficiency. Lancet. 2021;397(10270):233–248. doi.org
  3. Hurrell R., Egli I. Iron bioavailability and dietary reference values. Am J Clin Nutr. 2010;91(5):1461S–1467S. doi.org
  4. Snook J., Bhala N. et al. British Society of Gastroenterology guidelines for the management of iron deficiency anaemia in adults. Gut. 2021;70(11):2030–2051. doi.org
  5. NICE. Heavy menstrual bleeding: assessment and management (NG88). 2018, mit späteren Aktualisierungen. nice.org.uk
  6. Tolkien Z. et al. Ferrous sulfate supplementation causes significant gastrointestinal side-effects in adults: a systematic review and meta-analysis. PLoS One. 2015;10(2):e0117383. doi.org

Der Artikel dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Sprechen Sie vor der Einnahme von Eisenpräparaten mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder in der Apotheke.

Leena Bloom

Leena Bloom

Beraterin für Nahrungsergänzungsmittel

Beraterin für Nahrungsergänzungsmittel und Gesicht der Marke FerraBloom. Sie schreibt über Eisen, Ferritin und gesunde Haare auf Basis aktueller Leitlinien und Studien. Jeden Text prüft die FerraBloom Redaktion. Alle Artikel · Redaktionelle Richtlinien

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